Verein zur Hilfe seelisch Erkrankter im Emsland e.V.

Wenn einer eine Reise tut...und bei uns reist nicht einer allein

Bewohner und Mitarbeiter der Wohngruppe in Meppen berichten von ihren Tagesausflügen in der Urlaubszeit:

So haben wir in diesem Jahr in der arbeitsfreien Zeit einige Tagesreisen im wunderbaren Emsland unternommen.

Im nördlichen Papenburg begann die Ausflugsreihe. Zu unserem Glück hatten wir eine ehemalige Papenburgerin in unseren Reihen, die uns ortskundig durch die Stadt geführt hat. Bei der Gelegenheit besuchten wir die Tagesstätte des Lotse e.V.

Nach einem gemütlichen Stadtbummel stärkten wir uns beim Mongolen, um im Anschluss mit neuem Elan eine Hafenrundfahrt zu genießen. „Besonders das gute Essen beim Mongolen ist mir in Erinnerung geblieben“ schwärmte Bernhard.

Die Kanufahrt auf der Hase war eine weiteres Highlight. In Zweier-Kanus waren wir bei strahlendem Sonnenschein unterwegs und genossen die Abkühlung an dem idyllischen Fluss. „Die Kanufahrt fand ich trotz Sonnenbrand besonders gut“ berichtete Jessica im Nachgang. Nach anfänglichen Schwierigkeiten erreichten alle wohlbehalten das Ziel in Meppen an der Koppelschleuse.

In Groß Hespe haben wir uns ebenfalls das Buchweitenblütenfest nicht entgehen lassen. Schon am Vormittag ging es auf die Reise. Sehr sinnvoll, da gefühlt das ganze Emsland denselben grandiosen Plan hatte. Neben Buchweizenpfannkuchen essen, Losbuden besuchen und bei Verkaufsständen schnüffeln, haben wir eine Fahrt mit der historischen Torfbahn gemacht.

Auch über die Grenzen des Emslandes hinaus konnten wir weitere großartige Ausflugsziele erkunden. Die Stadt Gronau bietet mit dem Rock- und Popmuseum von Udo Lindenberg ein tolles Erlebnis und für viele eine Reise in die musikalische Vergangenheit. „Einen Besuch kann ich dort nur empfehlen“ berichtete Rainer. Anschließend wurde es noch tierisch. Der Stadtpark der Stadt bietet einen kleinen Streichelzoo mit Alpakas und Ziegen. Die Freude über unseren Besuch dort lag nicht nur bei uns, sondern auch bei den Bewohnern des Parks, die wir reichlich mit Futter aus den Automaten verwöhnten.

Eine Tretboottour durch die Nordhorner Innenstadt hat schon fast Tradition in der jährlichen Ausflugsreihe. Das Durchfahren der Brücken erfordert akrobatisches Geschick, da die Brücken teilweise so niedrig angelegt sind, dass sie fast liegend passiert werden müssen. Ein kleiner Stadtbummel rundete den Ausflug ab.

Um die Urlaubszeit gemütlich ausklingen zu lassen, wurde in der WG ein kleines Fest mit Groschenkirmes, selbstgebackenem Kuchen, selbstgemachter Bowle und leckerem Essen gefeiert.